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Artikel in WAZ„Aufmüpfige Frau des Jahres“

Stiftung feiert ihre Gründung mit Preisverleihung im Rathaus. Initiative ging aus von Prof. Dr. Sigrid Metz-Göckel. Das Ziel lautet, feministischen Ideen Anerkennung und Wertschätzung zu verschaffen

Artikel externer Link Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ) von Anne Schach am 29.09.2006

Wer aufmüpfig ist, wird nicht von allen geliebt. Aber wer will das schon? Die Stiftung „Aufmüpfige Frauen", deren Gründung am 11. November im Rathaus mit geladenen Gästen gefeiert wird, belohnt die Fähigkeit, „gegen den Strom zu schwimmen" mit der Auszeichnung „Aufmüpfige Frau des Jahres". Der Preis, der mit bis zu 3000 Euro dotiert ist, will die Aufmerksamkeit auf die „Frau des Jahres" lenken und ihre Aktionen unterstützen. Die ersten Preisträgerinnen heißen Gudrun Koch und Prof. Dr. Ayla Neusei, die Präsidentin der ersten Frauen-Uni Deutschlands ist. Prominente Gastrednerin ist Alice Schwarzer, die über „Frauen, Geld und Macht" spricht. Kabarettistin Uta Rotermund teilt „Ungeschminkte Wahr­heiten" mit.

Auszeichnung
für Präsidentin
der ersten Frauen-Uni

„Aufmüpfige Frauen" ist die erste zeitgenössische Frauenstiftung in Dortmund. Sie wurde angestoßen von Prof. Dr. Sigrid Metz-Göckel von der Uni Dortmund, die sich als Frauen- und Geschlechterforscherin einen Namen gemacht hat. „Ich möchte, dass die Frauenbewegung weiterlebt und eine Umverteilung von Einfluss und Vermögen an Frauen erreicht wird." Mit ihrem Vermögen sowie weiteren Spenden, die seit 15 Jahren der Verein „Aufmüpfige Frauen" gesammelt hat, wurde der Kapitalstock finanziert. Dem StiftungsVorstand gehören an die Verlegerin Dr. Ingrid Lessing, die Rechtsanwältin Karola Pohlhausen, die Wissenschaft-lerin Dr. Felizitas Sagebiel und die pensionierte Verwaltungsangestellte Hannelore Weihert.

Wie es in der Einladung zur Gründungsfeier heißt, die Frauen und Männer aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen zugeschickt wurde, ist die Stiftung bestrebt, feministischen Ideen Anerkennung und Wertschätzung zu verschaffen. „Sie betont das Selbstbestimmungsrecht von Frauen auf ein eigenständiges Leben und ermutigt sie, eigene Wege zu gehen."

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