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Artikel in UniZetGroßer Andrang bei Gründungsfeier der „Aufmüpfigen Frauen"

Artikel externer Link Unizet Ausgabe 12/2006

„Nur wer quer denkt, kann die Richtung ändern" - das ist das Motto der Stiftung „Aufmüpfige Frauen", die von Professor Sigrid Metz-Göckel 1990 ins Leben gerufen wurde.

Im November hat die Stiftung zu ihrer großen Gründungsfeier ins Dortmunder Rathaus eingeladen und dabei den Preis „Aufmüpfige Frau des Jahres" vergeben. Die Stiftung hat sich als Ziele gesetzt, feministischen Ideen in Deutschland Anerkennung und Wertschätzung zu verschaffen und Frauen zu unterstützen, die pfiffig, frech, originell und mutig ihre Vorstellung vom Frauenleben und Zusammenleben der Geschlechter verwirklichen oder verwirklicht haben. „Wir wollen Frauen stärken, die in ihrem Anderstun Kritik und Abwertung erfahren - die aus eigener Kraft etwas tun und dabei auch anecken", so Stiftungsgründerin Metz-Göckel.

Als erste Preisträgerinnen in der Stiftungsgeschichte sind in diesem Jahr Aylâ Neusei und Grudrun Koch ausgewählt worden. Aylâ Neusei erhielt den Preis für ihre Planung der Universität Kassel - deren erste Vizepräsidentin sie auch wurde - für ihr gesellschaftliches Engagement außerhalb der Wissenschaft besonders für Türkische Frauen und Jugendliche. Große Anerkennung fand auch ihre Gründung der Internationalen Frauenuniversität „Technik und Kultur" während der Weltausstellung Expo 2000 in Hannover. Ebenfalls als „Aufmüpfige Frau des Jahres" wurde Gudrun Koch ausgezeichnet. Die 61-Jährige erhielt den Preis für die Gründung der externer Link Europäische Frauen Aktion (EFA) e.V.. Diese hat sich die Förderung von Kultur schaffenden Frauen zur Aufgabe gemacht. Der Einladung zur Gründungsfeier folgten über 500 Gäste ins Dortmunder Rathaus. „Wir waren von diesen unheimlich vielen Anmeldungen total überrascht", so Metz Gockel. Als besonderer Gast sprach Alice Schwarzer auf der Feier über „Frauen, Geld und Macht". (jh)

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